Tuesday, October 11, 2016

Design und Verarbeitung: Super (flach)

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Das Lenovo Moto Z besteht überwiegend aus Metall. Zumindest die blanke Rückseite (ohne Cover) und der Rahmen sind aus Aluminium. Die Vorderseite wird von Gorilla Glas 4 geschützt. Das Smartphone ist mit seinen 155,3 x 75.3 x 5.19 mm extrem dünn und mit rund 136 Gramm auch erstaunlich leicht. Es ist allerdings so dünn, dass Lenovo auf die 3.5 mm Klinkenbuchse für normale Kopfhörer verzichtet hat. Stattdessen werden diese über den neuen USB-Typ-Anschluss adaptiert. Unter dem 5.5 Zoll großen Display findet man einen quadratische Fingerabdrucksensor. Er mag als Home-Button erscheinen, ist aber tatsächlich nur zur Eingangskontrolle gedacht. Ok, man kan da Smartphone damit auch sperren Moto Z(längerer „Druck“ auf den Sensor). Die Bedienung von Android 6.0.1 erfolgt aber komplett über drei Softkeys. Echte Tasten oder Sensortasten hat das Moto Z keine. Trotzdem haben die Designer den Platz unterhalb des Displays verschwenderisch gross gestaltet.
Über dem Display wurde etwas mehr gespart. Hier findet man die leicht erhabene Hörmuschel, die auch den Lautsprecher enthält sowie die 5-Megapixel-Frontkamera und einen sehr auffälligen LED-Blitz für Selfies.
Das Objektiv der 13-Megapixel-Kamera auf der Rückseite steht leider etwa 2.5 mm aus dem Gehäuse hervor. Das relativiert sich erst dann, wenn man das mitgelieferte Cover anklickt. Jawohl, man kann die wechseln! Sie haften per Magnet und sind personalisierbar. Der Moto Maker von Lenovo biete dazu (ab demnächst) 20 Euro teure „Moto Shells“ an.
Auf der rechten Seite des Rahmens findet man die beiden Tasten für Lautstärke und den Ein-/Ausschalter. Auf der Unterseite den zuvor erwähnten USB-Typ-C-Anschluss. Auf der Oberseite dann den Einschub für die Nano-SIM und microSD-Karte aufnimmt. Der ist übrigens aus billig wirkenden Kunststoff. Dual-SIM unterstützt die Version für EU nicht. Da scheinen die anderen Kollegen wohl einen Import in die Hände bekommen zu haben …
Die eigentliche Rückseite ist aus Metall mit leichten Querstreifen. Oberhalb und unterhalb gibt es Einlagen aus Glas, unter denen vermutlich die Antennen stecken. Ohne das „Moto Shell“ genannte Cover aus schwarz geriffelten Nylon sieht man die Pogo-Pins für die optional erhältlichen Moto Mods. Das Cover selbst hält nur über Magnete, das fühlt sich zwar zunächst komisch an, funktioniert aber erstaunlich gut.


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